Menschen kommunizieren auf vielfältige Weise. Jeder Mensch sendet seine besondere Art von Mitteilungen und Botschaften aus. Begegnen sich zwei Menschen, sendet jeder durch Worte, Gestik, Mimik und der besonderen Tonlage seiner Stimme Botschaften aus. Diese Botschaften werden vom Gegenüber wiederum auf Grund seiner eigenen Persönlichkeit gelesen und interpretiert: Es geschehen Transaktionen.
Die Transaktionsanalyse stellt erprobte Modelle und Theorien zur Verfügung, die es ermöglichen die komplexen Vorgänge einer Kommunikation lesen zu können und genau zu analysieren. Die Transaktions-Analyse ist so zu ihrem Namen gekommen.
Der amerikanische Psychiater Eric Berne verknüpfte in seiner Theorie der Transaktionsanalyse die Haltungen und Konzepte der humanistischen Psychologie mit Denkweisen der Tiefenpsychologie und mit verhaltenstherapeutischen Methoden zu einem eigenständigen Ansatz.
Die Integrative Pädagogik gründet auf der tiefenpsychologischen Richtung, insbesondere auf der Individualpsychologie nach Alfred Adler. Die Regungen des Unbewussten werden berücksichtigt und der Zielgerichtetheit der Kinder wird Rechnung getragen. Die Integrative Erziehung ist die Weiterentwicklung und Verschmelzung der bis heute bekannten pädagogischen, psychologischen, neurologischen, kommunikationsmethodischen und familientherapeutischen Erkenntnisse zur ganzheitlichen Förderung des Kindes. Wichtige Merkmale des Integrativen Erziehungsstils sind grosse Entscheidungsfreiheit innerhalb stabiler, klarer Grenzen. Die Sprache ist ressourcenorientiert und wertschätzend, der Ton ist freundlich und die Konsequenzen logisch und klar. Die Gefühle aller an der Erziehung Beteiligten werden wahr- und ernstgenommen. Das Menschenbild und die vermittelten Werte der Integrativen Pädagogik entsprechen den UNO-Menschenrechten und der UNICEF Deklaration der Kinderrechte. Sie beherzigen die Grundsätze der Demokratie.